Kategorie:Auftänze

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Hier ist eine alphabetische Übersicht von Auftanzformen.

Der Auftanz ist eine volkstümliche Vereinfachung der Polonaise und hat sich ursprünglich auf den städtisch-bürgerlichen Bereich beschränkt. In letzter Zeit findet er aber immer mehr Eingang auch bei Tanzfesten im bäuerlichen Bereich. Der Tanz ist ein festlicher Umzug, um die Anwesenden zu begrüßen und zum Tanzen einzuladen.

Quellen

  • Tanzgrammatik von Ludwig Berghold, Bund der Österreichischen Trachten- und Heimatverbände, Volkskultur Niederösterreich.

Auftänze in anderen Ländern

Auftänze gibts natürlich nicht nur in Österreich, und auch nicht nur beim deutschen oder alpenländischen Volkstanz. In England und den USA heißen sie Grand March oder Grand Parade. Hier ein besonders schöner aus Rochester bei New York; anstatt Volkstanzbälle gibt es dort besonders viele Kostümbälle, z.B. zu Ehren der Romanautorin Jane Austen (1775-1817). Da es in England und den USA auch keine überlieferten landschaftsgebundenen Trachten gibt, greift man gerne auf Kostüme der Renaissance, napoleonischen Zeit oder des amerikanischen Bürgerkrieges zurück. Die Melodie ist der englische Kontratanz Portsmouth (bei Henry Playford, The Dancing Master, 11.Edition, London 1701); eine Neuaufnahme mit Mike Oldfield (1.Stück) stürmte 1976 die britische Hitparade bis auf Platz 3 und wurde zur Hymne des Fußballklubs FC Portsmouth. Tatsächlich ist sie aber halb-deutscher Herkunft und geht auf ein Lied von Johann Steuerlein (1546-1613, Erfurt 1575) zurück; der Mittelteil findet sich sogar wörtlich im Eingangsmarsch der Bauernkantate BWV 212 2:22ff. von J.S.Bach (1741).

Und hier ein Beispiel aus Kanada.

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