Sechs Löffi

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Zwiefacher aus der Holledau, Bayern.

Der Text ist nicht traditionell, sondern wurde von Josef Eberwein (1895-1981), dem Gründer der Dellnhauser Musikanten neu verfasst und der Melodie unterlegt.

Melodie 2.Teil verzwiefachte Version der Gavotte III von Pierre-Francisque Caroubel (1556-1611), gedruckt in Michael Praetorius (1571-1621), Terpsichore Musarum, Wolfenbüttel 1612, in der großen Tanzfolge Nr. I, als F.C. gekennzeichnet.

Zwiefach tanzen

Rundtanz rechts (manchmal auch links) herum, meist in geschlossener Walzerhaltung.

Wechsel zwischen ungeradem und geradem Takt, also z. B. zwischen 3/4- und 2/4-Takt. Der Taktwechsel kann dabei regelmäßig erfolgen, z.B. jeweils zwei Takte in den verschiedenen Rhythmen, wie beim Boxhamerisch, dem einfachsten Zwiefachen, kann aber auch nur vereinzelt oder unregelmäßig im Stück auftreten.

Tänzerisch entspricht dem Wechsel zwischen 3/4- und 2/4-Takt ein Abwechseln zwischen Walzerschritten und Dreherschritten. Pro Takt ein Walzerschritt (W, ein Takt 3/4-Takt) oder ein Dreherschritt (D, 1 Takt 2/4-Takt) ergeben je eine halbe Drehung.

Tanzbeschreibung

W = Walzertakt, D = Drehertakt

  1. |: D D W D D D W D :|

Quellen

Tonträger

  • Michl Eberwein. Gesungene Zwiefache und ländliche Volksmusik; MC von elf ALPINA 8902-4. Datiert 1989, aber aus älteren Aufnahmen zusammengestellt.

Noten

Videos