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Volkstänze sind im Volk überlieferte Tänze oder Tänze im überlieferten Stil. Umstritten ist, ob neu geschaffene Tänze, die ausschließlich für Vorführzwecke geschaffen wurden (folkloristische Tänze), zu den Volkstänzen gehören. In den nachstehenden Listen der einzelnen Länder sind sie aber enthalten.
 
Volkstänze sind im Volk überlieferte Tänze oder Tänze im überlieferten Stil. Umstritten ist, ob neu geschaffene Tänze, die ausschließlich für Vorführzwecke geschaffen wurden (folkloristische Tänze), zu den Volkstänzen gehören. In den nachstehenden Listen der einzelnen Länder sind sie aber enthalten.
  
Die Frage, ob die Substanz von Volksweisen (oder Volkstänzen) einer bestimmten Nation angehört, ist durch neuere Forschungen stark in den Hintergrund getreten, da die vergleichende Melodienforschung immer  mehr die Tatsache aufzudecken beginnt, dass auch große Bestände von Volksmelodien Gemeingut der europäischen Völker sind. (Felix Hoerburger, Die Zwiefachen, S. VII). Außerdem ist es inzwischen mehrfach gelungen, in überlieferten Volkstänzen Bruchstücke und Zitate von Werken westeuropäischer Renaissancekomponisten wiederzufinden, ebenso die Erkenntnis, dass einige dieser melodien bereits um 1600 allgemein in Europa bekannt waren. Ein besonders krasses Beispiel ist die Melodie, die z.B. dem Volkstanz [[Watzenborner]], den Kinderliedern ''Alle meine Entchen'', ''fuchs, du hast die Gans gestohlen'' und dem Hauptthema aus Smetanas ''Moldau'' zugrundeliegt: ein venezianisches Madrigal von exakt 1600 ([http://en.wikipedia.org/wiki/La_Mantovana La Mantovana]).
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Die Frage, ob die Substanz von Volksweisen (oder Volkstänzen) einer bestimmten Nation angehört, ist durch neuere Forschungen stark in den Hintergrund getreten, da die vergleichende Melodienforschung immer  mehr die Tatsache aufzudecken beginnt, dass auch große Bestände von Volksmelodien Gemeingut der europäischen Völker sind. (Felix Hoerburger, Die Zwiefachen, S. VII). Außerdem ist es inzwischen mehrfach gelungen, in überlieferten Volkstänzen Bruchstücke und Zitate von Werken westeuropäischer Renaissancekomponisten wiederzufinden, ebenso die Erkenntnis, dass einige dieser melodien bereits um 1600 allgemein in Europa bekannt waren. Ein besonders krasses Beispiel ist die Melodie, die z.B. dem Volkstanz [[Watzenborner]], den Kinderliedern ''Alle meine Entchen'', ''Fuchs, du hast die Gans gestohlen'' und dem Hauptthema aus Smetanas ''Moldau'' zugrundeliegt: ein venezianisches Madrigal von exakt 1600 ([http://en.wikipedia.org/wiki/La_Mantovana La Mantovana]).
  
 
Die folgende Beschreibung stammt aus [http://de.wikipedia.org/wiki/Volkstanz Wikipedia]
 
Die folgende Beschreibung stammt aus [http://de.wikipedia.org/wiki/Volkstanz Wikipedia]

Version vom 16. Januar 2013, 01:03 Uhr

Das ist eine Liste von Volkstänzen aus aller Welt.

Kurzdefinition

Volkstänze sind im Volk überlieferte Tänze oder Tänze im überlieferten Stil. Umstritten ist, ob neu geschaffene Tänze, die ausschließlich für Vorführzwecke geschaffen wurden (folkloristische Tänze), zu den Volkstänzen gehören. In den nachstehenden Listen der einzelnen Länder sind sie aber enthalten.

Die Frage, ob die Substanz von Volksweisen (oder Volkstänzen) einer bestimmten Nation angehört, ist durch neuere Forschungen stark in den Hintergrund getreten, da die vergleichende Melodienforschung immer mehr die Tatsache aufzudecken beginnt, dass auch große Bestände von Volksmelodien Gemeingut der europäischen Völker sind. (Felix Hoerburger, Die Zwiefachen, S. VII). Außerdem ist es inzwischen mehrfach gelungen, in überlieferten Volkstänzen Bruchstücke und Zitate von Werken westeuropäischer Renaissancekomponisten wiederzufinden, ebenso die Erkenntnis, dass einige dieser melodien bereits um 1600 allgemein in Europa bekannt waren. Ein besonders krasses Beispiel ist die Melodie, die z.B. dem Volkstanz Watzenborner, den Kinderliedern Alle meine Entchen, Fuchs, du hast die Gans gestohlen und dem Hauptthema aus Smetanas Moldau zugrundeliegt: ein venezianisches Madrigal von exakt 1600 (La Mantovana).

Die folgende Beschreibung stammt aus Wikipedia

Volkstanz

Volkstänze oder Folkloretänze sind Tänze, die zu traditionellen Volksfesten oder in traditionellen Gesellschaften getanzt wurden und werden. Sie kommen praktisch in allen Kulturen vor und bilden zusammen mit der Volksmusik (nicht der volkstümlichen Musik!) eine untrennbare Einheit. Im Gegensatz zu Standardtänzen sind die Bewegungsabläufe nicht so strikt festgelegt, was nicht heißt, dass sie völlig formlos getanzt werden. Auch die zum Tanz getragene Tracht unterschied sich durch Schmuck, verwendete Stoffe, Kopfbedeckungen und Zierrat oft deutlich von der Alltagskleidung. Mit der Verdrängung der originalen Volksmusik durch Popmusik und der kommerziellen Vereinheitlichung von Volksfesten, sowie dem vereinfachten Zugang zu einem größeren Freizeitangebot werden Volkstänze weniger ausgeübt, sie werden oft noch in regionalen Gruppen (nicht nur Volkstanzgruppen) oder bei speziellen Tanzveranstaltungen (z. B. Kathreintanz, Wiener Kathreintanz), Bal Folk, sowie für Touristen oder Brauchtumsveranstaltungen getanzt.

Volkstänze

Generell kann unterschieden werden zwischen "echten", d.h. überlieferten Volkstänzen, die in Noten und Beschreibungen aus alten Zeiten überliefert wurden, Jugendtänzen, die in der Zeit der Jugendbewegung entstanden und sogenannten "Folkloristischen Tänzen", denen eine moderne Choreographie zugrunde liegt, die häufig mit Elementen aus dem Ballett arrangiert sind und viel Theatralik beinhalten. Folkloristischer Tanz gilt als äquivalent zu der oben erwähnten volkstümlichen Musik.

Es existieren unzählige aufgezeichnete und festgehaltene Volkstänze. Einige Beispiele sind unten aufgelistet.

Namen von Volkstänzen

Viele Tänze erzählen eine Geschichte. Es geht häufig um alltägliche Dinge, wie die Arbeit verschiedener Handwerksberufe, um Brautschau oder Brautwerbung usw. Daraus wurden auch die Namen der Tänze abgeleitet (Spinnradl, Woaf).

Andere Tänze sind einfach nach der Art der Musik benannt, der Melodie oder dem Takt. Hierbei sind die Namen der einzelnen Tänze von Region zu Region verschieden und mitunter sogar austauschbar. Heute wird oft der Ort der Aufzeichnung angeführt (Boarischer aus Lunz am See).

Einige Tanznamen haben mit der heutigen Bedeutung des Wortes oft nichts mehr zu tun. Etwa ist der Name des in Österreich überlieferten Schwedischen eine Verballhornung des ursprünglichen Namens „Schwäbischer Walzer“ .

Auch beim Zwiefachen sind so wie bei etlichen anderen Tanzfamilien verschiedenste Benennungen überliefert und in verschiedenen Regionen üblich.

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