Landler aus Weitra: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 26. Januar 2009, 15:51 Uhr

Weitra im Waldviertel

Ausgangsstellung

Paare im Flankendoppelkreis, offene Fassung, eingehängt.

1. Teil

Takt 1-8: Tänzer und Tänzerin bewegen sich mit Gehschritten auf das erste Viertel jeden Taktes in die Tanzrichtung (mit den äußeren Beinen beginnend). Der Gehschritt wird bis Takt 16 beibehalten.

Takt 9-16: Wie Takt 1-8, dazu wird von allen ein Vierzeiler gesungen und von den Tänzern jedes erste Taktviertel geklatscht.

Takt 17-20: Der Tänzer behält die Gehschritte bei, die Tänzerin bewegt sich ab nun im Dreierschritt. Die Tänzerin wendet sich dem Tänzer zu; Zweihandfassung, wobei der Tänzer die rechte Hand über den Kopf hebt. Der Tänzer führt nun die Tänzerin in vier Takten einmal links um sich herum, wobei er die Fassung seiner linken Hand löst, sobald die Tänzerin sich an seiner linken Seite befindet. Am Ende des 20. Taktes befindet sich die Tänzerin schräg rechts vor dem Tänzer in Tanzrichtung, wobei die inneren Hände über dem Kopf gefasst sind.

Takt 21-24: Der Tänzer dreht nun ohne die Fassung zu lösen die Tänzerin viermal links herum.

Takt 25-31: Der Tänzer dreht die Tänzerin siebenmal rechts herum.

Takt 32: Der Tänzer dreht sich unter seiner erhobenen Rechten einmal links herum aus.

Takt 33-48: Rundtanz im Fürizwängerschritt, wobei der Tänzer mit dem rechten Bein nach vorne beginnt.

2. Teil

Wie 1. Teil, nur mit folgenden Änderungen:

Takt 1-8: Der Tänzer stampft in folgender Weise:

1. Viertel: Gehschritt links.
2. und 3. Viertel: Je Viertel wird mit der ganzen Sohle des rechten Fußes aufgestampft, beim 2. Viertel ohne, beim 3. Viertel mit Gewichtsübertragung.

Dieser Teil kann beliebig oft wiederholt werden.

3. Teil

Wie 1. Teil, nur mit folgenden Änderungen:

Takt 1-16: Der Tänzer stampft wie im Hauptteil, jetzt aber 16 Takte lang (durchgestampft), wobei zwei Vierzeiler gesungen werden. Das Klatschen entfällt bei Takt 9-16.

Takt 33-48: Statt des Rundtanzes im Fürizwängerschritt wird ein getretener Walzer nach rechts herum getanzt.

Vierzeiler

   Mei Muatta håt gsågt, wånn i heiratn tua,
   kriag i a Spinnradl, a Bettstadl und a gscheckerte Kuah.
   Wånn ålle Leut schlåfn, so bin i no auf
   und da sing i mein Diandl a Nåchtliadl auf.
   An an Mensch is nix drån, bei die Fiaß, då fångt’s ån,
   und då drobn bei de Håar is scho wieda ålls går.
   Bei de Buama hingegn kånnst die Muskeln fest sehn
   und kriagns eppa an Bauch, ghört zur Schönheit des auch.

Quellen

  • Raimund Zoder: Österreichische Volkstänze, 3. Teil. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1955, S. 19-20.
  • Richard Bammer: Niederösterreichische Volkstänze, Arbeitsbehelf. Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft für Volkstanz, Wien o.J., S. 11.
  • Ludwig Berghold u. Walter Deutsch: Volkstänze aus Niederösterreich, Bd. 1. Landesverband der Trachten- und Heimatvereine für Niederösterreich, Mödling 1975, S. 62-63, S. 101.
  • Tanzbeschreibungen zur CD-Reihe "taktvoll", Volkstänze aus Niederösterreich, erstellt von Franz Huber und Helene Oberradter, Volkskultur Niederösterreich.

CD

taktvoll. Volkstänze aus Niederösterreich, CD 2, Nr. 13

Noten